Willkommen bei der Ortsgruppe Eggolsheim des Fränkischen Schweiz Vereins eV

Chronik: Wie es begann...

Im Dezember 2003 wurde die Ortsgruppe Eggolsheim des Fränkische Schweiz-Vereins gegründet. 30 Personen waren der Einladung von Bürgermeister Claus Schwarzmann in das Gasthaus „Schwarzes Kreuz” gefolgt, von denen sich 25 in die Gründungsliste eintrugen. Der Eggolsheimer Gemeindechef, unterstützt von seinem Marktgemeinderat, war die treibende Kraft für die Gründung des neuen Vereins. „Wir fühlen uns der Fränkischen Schweiz eng verbunden”, so Schwarzmann, „zumal die östlichen Gemeindeteile im Eggerbachgrund oder am Alpaufstieg gelegen das kleine Mittelgebirge im Städtedreieck Nürnberg-Bayreuth-Bamberg nach Westen zu eingrenzen.

 

Informationen erhielt die neue FSV-Ortsgruppe durch den Hauptvorsitzenden Paul Pöhlmann, den Leiter des Kulturausschusses, Walter Tausendpfund, Schatzmeister Siegfried Schmidt sowie Hauptwegewart, Edgar Rother.

Der Vorsitzende erläuterte die Strukturen des Fränkische Schweiz- Vereins: Die „Hebung des Fremdenverkehrs” und die „Förderung des Fränkische Schweiz- Bewusstseins” seien wesentliche Gesichtspunkte für die Vereinsgründung 1901 gewesen.

Heute zähle der Verein über 7000 Mitglieder.
Da passe Eggolsheim als 44. Ortsgruppe wunderbardazu, so Paul Pöhlmann.

 

2003 Vorstand


 

 

 

 

 

 

 

2003 Der Gründungs-Vorstand des Ortsvereins: Leo Schilling, Elisabeth Pfister, Uwe Rziha, Monika Dittmann, Harald Bürger, Robert Schmitt und die gewählten Beisitzer.

 

Walter Tausendpfund wollte in seinen Ausführungen den FSV-Hauptverein als Koordinator über den Ortsgruppen sehen, der die Aufgaben aufgreift und eine gedeihliche Zusammenarbeit fördert und unterstützt. Kultur- und Brauchtumspflege der jüngeren Generation zu vermitteln, seien wichtige Bausteine, um das Heimatbewusstsein bei den jungen Leuten zu stärken und zu festigen. Georg Brehm führte aus, dass man auch im Raum Eggolsheim mit der Gründung einer FSV-Ortsgruppe dazu beitragen wolle, den Erhalt eines Lebensraumes mit blühenden Landschaften zu fördern.


 
Aktuelles 

2022 Leo Schilling mini

Als sich im Dez. 2003 die Ortsgruppe Eggolsheim des Fränkische-Schweiz-Vereins gründete übernahm Leo Schilling für 9 Jahre das Amt des 1. Vorsitzenden. In dieser Zeit hat er die Ortsgruppe auf über 230 Mitglieder vergrößert und das kulturelle Leben in der Großgemeinde Eggolsheim wesentlich mitgestaltet.2013 wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

 

Aber nicht nur die Kultur, wie ortsgeschichtliche Vorträge und Kirchenführungen, waren für Leo eine Herzens-angelegenheit, sondern auch die Natur wurde bei ihm groß geschrieben. Wegewarte wurden eingesetzt, eine Wanderkarte für die Großgemeinde Eggolsheim entwickelt und Wanderungen angeboten.

 

Besonders das Singen war eine Leidenschaft von ihm. Beim Fränkische-Schweiz-Verein hat er das das Wirtshaussingen ins Leben gerufen, das in allen Gaststätten der Großgemeinde Eggolsheim vielen Menschen Freude bereitet. Leo Schilling liebte sein Eggolsheim und das hat er in langjähriger, ehrenamtlicher Tätigkeit zum Ausdruck gebracht. Dafür danken wir unserem Ehrenvorsitzenden und werden ihn auch in ehrenvoller Erinnerung behalten. 

2022 Leo Schilling Todesanzeige


22.09.2022   OG Eggolsheim setzt die Eggerbachquelle in helleres Licht

 

Als Paul Endres im Frühjahr mit den Neuseser Tennissenioren an der Rotmainquelle vorbei wanderte, kam ihm die Idee die Quelle des Eggerbaches deutlicher hervor zu heben.

 

2022 09 EBQuelle1Mit Einverständnis des Bürgermeisters und der Hilfe seines Sohnes Martin konnten die Sandsteine und das Werkzeug mit dem gemeindlichen Radlader in den schwer zugänglichen Teil der Quelle geschafft werden. Die FSV- Ortsgruppe Eggolsheim besorgte die Beschriftung und Paul Endres, der auch langjähriger Wegewart in Eggolsheim war, setzte die, einst kaum sichtbare Eggerbachquelle deutlich in Szene.

 

Wer an den wunderbaren Kalksinterterrassen hochwandert, kann nun deutlich den Ursprung des Eggerbaches erkennen.

2022 09 EBQuelle2

2022 09 EBQuelle3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

30.07.2022   Wanderung auf den Schiessberg

2022 07 Schiessberg 1Der Fränkische Schweiz Verein (FSV) bot am Samstag, den 30.07.2022 eine „Reise“ in die frühgeschichtliche Zeit der Kelten und der ersten Ansiedlung der Fränkischen Siedler.

Der Treffpunkt war an der Kapelle in Schirnaidel. Dort fanden sich 40 Interessierte ein und es ging gemeinsam die ca. 1,4km bergauf zum Schiessberg, ein sogenannter Inselberg.


Dort erwartete uns Rudolf Distler gewandet als wehrhafter früher fränkischer Siedler (siehe Foto). Viel wusste er zu erzählen aus der Zeit der Kelten und der fränkischen Siedler am Schiessberg.

 

Bei Ausgrabrungen am Schiessberg hat man aus der La Tène-Zeit 500 v. Chr. Keramikscherben aus der Keltenzeit gefunden und einen aus Frankreich stammenden Keramikhenkel aus dem frühen Mittelalter, ca. 800-900 n.Chr.
Die Kuppe (Plateau) des Inselberges (Schiessberg) war ca. 280m x 30m groß und darauf baute man einen Abschnitts- und mehrere große Ringwälle zum Schutz gegen angreifende Feinde.


Die Wallanlage bestand aus der Vor- und einer Hauptburg. Die Vorburg erstreckte sich auf ca. 80m Länge und die Hauptburg maß ca. 100m Länge und 30m Breite.


2022 07 Schiessberg 3In der Burg suchten die fränkischen Siedler Schutz in der Zeit zwischen ca. 700 bis 1000 n. Chr. Vom Schiessberg aus, konnten die Späher damals 5 Täler einsehen und bei Gefahr sofort Alarm geben.

 

In der Neuzeit standen 2 Türme auf dem Schiessberg, zunächst eine 15m hohe Stahlkonstruktion und später ein Holzturm, dieser musste allerdings im Jahre 2003 wegen Baufälligkeit zurückgebaut werden.

2022 07 Schiessberg 2


 

 

Ferner befanden sich auf dem Schiessberg um 1918 Lagerkeller für Bier, da bot es sich an dort auch Kellerfeste zu feiern. Dies hatte Herr Pfarrer. Grandinger in der Chronik 1926 wie folgt erwähnt: „Die dortige Waldschänke war früher Platz für fröhliche Waldfeste.“

 


 


03.06.2022  Spende für die Restaurierung Kirchenvorplatz St. Martin


Mini AufnahmeAntrag

 

Bei der Segnung des wunderbar restaurierten Kirchenvorplatzes von St. Martin, Eggolsheim am 03. Juni 2022 überreichte der 1. Vorsitzende Robert Schmitt von der Ortsgruppe Eggolsheim des Fränkische-Schweiz-Vereins Herrn  Pfarrer Daniel Schuster einen Spendenscheck in Höhe von  1000,-- €.

 

Im Bild von links:

2. Bürgermeister und Kirchenpfleger Georg Eismann, Pfarrer Daniel Schuster, Robert Schmitt

 


 

01.12.2021     Neu:  Historische Bilder Eggolsheim

 

Mit Hilfe der Gemeinde Eggolsheim konnten die historischen Bilder aus der Chronik der Marktgemeinde in den Web-Auftritt des FSV überführt werden. Hier werden sie ab sofort abrufbar sein und können mit Detail-Informationen ergänzt werden. Wer zu bestimmten Bildern Informationen hat, kann sie gerne per EMail an uns senden:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

mehr 1 1hier gehts zu den Bildern


 

2021-07  Fränkische-Schweiz-Verein macht vergessenes Kreuz sichtbar

 

Auf Initiative und in tatkräftiger Eigenregie des Fränkische-Schweiz-Vereins (FSV) wurde das Eisenkreuz, das seit Jahrzehnten hinter der Eggolsheimer Grotte im Wald in Vergessenheit gelangt war, an den Platz vor der Grotte versetzt. Der genaue Standort wurde in Zusammenarbeit mit Pfarrer Daniel Schuster und Bürgermeister Claus Schwarzmann festgelegt. Koordiniert wurde die Maßnahme vom Vorsitzenden des FSV, Robert Schmitt. Ausgeführt wurden die Arbeiten von Paul Endres zusammen mit seinem Sohn Martin, der beim gemeindlichen Bauhof beschäftigt ist und die gemeindlichen Maschinen nutzen konnte. Alle Beteiligten freuen sich über die gelungene und wertvolle Aktion.

 

Das Kreuz bildete den Abschluss der Kreuzwegstationen, als diese noch an ihrem ursprünglichen Standort an der heute verwachsenen Hohlfuhr gestanden hatten. Während die Kreuzwegstationen an die im Rahmen der Flurbereinigung gebaute Straße hoch zur Grotte versetzt wurden, blieb das Kreuz an seiner alten Stelle und wurde immer mehr vergessen. Da es sich um eine durchaus wertvolle Bronzearbeit handelt, verdient es seinen neuen Standort allemal.

 

Pfarrer Daniel Schuster teilte beim gemeinsamen Ortstermin mit, dass nach der Sommerpause eine kleine Feier stattfinden wird, in deren Rahmen das Kreuz eine entsprechende Würdigung erfahren wird.

2021 Kreuz Schirnaidel 1

 


 

2020 10 Martel Wghfn

 

Am Ortsausgang von Weigelshofen nach Drügendorf (Gem. Eggolsheim) ziert ein frisch restaurierter Bildstock den Wegesrand. Er wurde im Zuge der Dorferneuerungs-maßnahmen von einem Privatgelände einige Meter nach vorne auf gemeindlichen Grund gesetzt.

Die Kosten in Höhe von 2300€ teilen sich die Gemeinde Eggolsheim mit der Ortsgruppe des Fränkischen-Schweiz-Vereins (FSV). "Die Idee der Versetzung und Restaurierung stammt vom ehemaligen ortsansässigen Gemeinderat Helmut Amon" erläuterten der Eggolsheimer FSV-Vorsitzende Robert Schmitt (li.) und Bürgermeister Claus Schwarzmann (re.) bei der Präsentation des Werkes.

 

Der Sandsteinsockel wurde fachgerecht von einem Steinmetz in Stand gesetzt, eine Schlosserfirma restaurierte den gusseisernen Bildstock mit dem Relief der dritten Station des Kreuzweges.

Quelle: NN vom 21.10.2020